Anlässlich des 6. Jahrestages der Aufstellung von Ari in Berlin-Moabit möchten wir erneut ihre außergewöhnliche Symbolkraft gegen Militarismus und sexualisierte Gewalt hervorheben. Am 28. September 2020 wurde die Friedensstatue Ari in Moabit aufgestellt. Nur zehn Tage später geriet das Denkmal infolge des politischen Drucks der japanischen Regierung ins Visier des Bezirksamts Mitte. Fünf Jahre lang haben wir uns gemeinsam mit vielen Unterstützer*innen erfolgreich gegen ihre Entfernung gewehrt. Eine besondere Erfahrung dieses langen Kampfes war, wie sehr sich die Bedeutung von Ari durch die Menschen erweitert hat, die sich mit ihr solidarisierten. Zahlreiche Künstler*innen begleiteten unseren Widerstand mit Musik, Performance, Literatur und anderen künstlerischen Ausdrucksformen und verliehen dem Denkmal damit einen friedlichen und zugleich kraftvollen Charakter. An unserer Seite standen Aktivist*innen aus aller Welt ebenso wie feministische Wissenschaftler*innen. So wurde Ari weit über ihre ursprüngliche Bedeutung hinaus zu einem lebendigen Ort des Erinnerns, der Solidarität und des Widerstands gegen sexualisierte Gewalt, Kolonialismus und Militarismus. Auch in diesem Jahr haben sich eine junge Musikerin und eine international renommierte Wissenschaftlerin mit uns zusammengefunden, um an Ari und die …
Am 28. Juni 2025, wurde im Innenhof des Bonner Frauenmuseums die Friedensstatue „Đồng Mai“ feierlich enthüllt.
Wir gehen auf einige Annahmen ein, die uns im Engagement für die Statue immer wieder begegnen, und kontextualisieren die Bedeutung der Friedensstatue. Anschließend formulieren wir unsere konkreten Forderungen zum Erhalt der Friedensstatue.
Am 28.10.2022 besuchte der Regisseur Miki Dezaki auf seiner Europa Tour auch Berlin für eine Vorführung seines Dokumetarfilms: „Shusenjo: The Main Battleground Of Comfort Women Issue“.
Eine virtuelle Friedensstatue als Reaktion auf die drohende Entfernung der Berliner Statue in Moabit und universelles Symbol für Frieden und Freiheit.
Auf dem Podium diskutieren die Teilnehmer*innen den Umgang mit sexueller Gewalt im Zweiten Weltkrieg und reflektieren die damit verbundenen Erinnerungskulturen in Asien und Europa. Dabei wird besonders auf die unterschiedlichen Ebenen von Politik und Zivilgesellschaft sowie auf den Umgang mit Tätern und Opfern im Spiegel des Geschlechterverhältnisses im postkolonialen Zeitalter geachtet.
Am 8. Januar 2021 wurde am Seoul Central Bezirksgericht ein Urteil in einer Zivilklage von Überlebenden des „Trostfrauen“-Systems und deren Angehörigen gegen den japanischen Staat gefällt.
Das Bezirksamt Mitte beugt sich dem Druck der japanischen Regierung und widerruft die Genehmigung der Statue zum Gedenken an die „Trostfrauen“, die während des Zweiten Weltkriegs vom japanischen Militär sexuell versklavt wurden. Jedes Denkmal zu Ehren der Opfer von sexuellem Missbrauch und Kriegsverbrechen ist notwendig und unantastbar! Mit unserer Mahnwache vor der BVV-Sitzung fordern wir Frieden für die Friedensstatue. Lasst die Friedensstatue endlich in Berlin ankommen! Wann: Donnerstag, 05.11.2020 um 16:30 Uhr Wo: vor der Max-Taut-Schule, Fischerstr. 36, 10317 Berlin (S-Bahn-Station Nöldnerplatz) Wichtig: Bringt eine nicht tropfende Kerze mit! Denkt an die Covid-19 Hygienevorschriften und tragt einen Mund-Nasen-Schutz!