DGB Berlin-Brandenburg fordert den Erhalt der Friedensstatue Ari in Berlin-Mitte
Der DGB Berlin-Brandenburg setzt sich zusammen mit südkoreanischen Gewerkschaften für den Erhalt der Friedensstatue Ari in Berlin-Mitte ein.
Der DGB Berlin-Brandenburg setzt sich zusammen mit südkoreanischen Gewerkschaften für den Erhalt der Friedensstatue Ari in Berlin-Mitte ein.
In kürzester Zeit haben wir damit die benötigten 1000 Unterschriften für die Einreichung eines Einwohner*innenantrag zusammenbekommen und weit übertroffen. Wir sind sehr froh über dieses Signal: Die Menschen im Bezirk-Mitte und aus der Nachbarschaft der Friedensstatue wollen ganz klar, dass „Ari“ bleibt!
Die Friedensstatue soll im September entfernt werden. Wir kämpfen dafür, dass sie bleibt, und sammeln mindestens 1000 Unterschriften von Einwohner*innen des Bezirks Berlin-Mitte, um einen Einwohner*innenantrag an die Bezirksverordnetenversammlung Berlin-Mitte zu richten.
Wir gehen auf einige Annahmen ein, die uns im Engagement für die Statue immer wieder begegnen, und kontextualisieren die Bedeutung der Friedensstatue. Anschließend formulieren wir unsere konkreten Forderungen zum Erhalt der Friedensstatue.
Ein Projekt des Korea Verbands zur emanzipatorischen und rassismuskritischen Kraft der Friedensstatue und anderer migrantischer Denkmäler.
Wer darf erinnern? Podiumsdiskussion über migrantische und postkoloniale Erinnerungskulturen mit Kemal Karabulut (Dersim Kultur Gemeinde Berlin e.V. / Föderation der Dersim Gemeinden in Europa), Nataly Jung-Hwa Han (Korea Verband e.V.) Tahir Della (Decolonize Berlin e.V. / ISD-Bund e.V.), Taline Akkaya (ARI e.V.) und Tayo Awosusi-Onutor (RomaniPhen e.V.), moderiert von Kimiko Suda (TU Berlin / korientation e.V.). Wo: Nachbarschaftshaus Urbanstraße, Urbanstraße 21, 10961 Berlin Wann: Mittwoch, 23.08.2023, 18-20 Uhr. Danach lassen wir gemeinsam im Garten mit Snacks und Getränken den Abend ausklingen. Wir bitten um Anmeldung über das Kontaktformular (es wird anschließend keine Bestätigungsemail von uns versendet): Mehr Informationen: Im Kampf um die Friedensstatue ist in den letzten drei Jahren deutlich geworden, wie sehr die Erinnerungskultur in Deutschland bestimmt wird von einem weiß-deutschen und eurozentrischen Geschichtsverständnis. Obwohl mit dem Aufstellen der Friedensstatue nicht nur für die koreanische Diaspora, sondern auch für viele andere Gruppen mit Migrationsgeschichte, Rassismus- und Sexismuserfahrungen und Kolonialismusbezug ein Ort der Erinnerung geschaffen wurde, weigern sich manche Politiker*innen, die Friedensstatue als universell menschlich zu sehen und nicht nur als „unsere persönliche“ Erinnerung. Ähnliche …
Wir sammeln Unterschriften für den Erhalt der Friedensstatue – gegen koloniale Unterdrückung und andauernde Versuche, uns zum Schweigen zu bringen!
Eine virtuelle Friedensstatue als Reaktion auf die drohende Entfernung der Berliner Statue in Moabit und universelles Symbol für Frieden und Freiheit.