Keine Privatsache: Friedensstatue „Ari“ darf nicht aus der Öffentlichkeit entfernt werden!
Im Dezember 2024 veröffentlichte der Migrationsrat Berlin e.V. eine Stellungnahme zur Friedensstatue „Ari“, in der er unter anderem erklärt:
„Wir unterstützen die Forderungen des Korea-Verbandes zum Erhalt der Friedensstatue ‚Ari‘ auf einem öffentlichen Grundstück in Berlin. Das Denkmal gegen sexualisierte Gewalt in Kriegen darf weder abgerissen noch auf ein privates Grundstück verbannt werden!“
Der Migrationsrat betont weiterhin, dass der Korea-Verband kontinuierlich breite Unterstützung aus seinem Netzwerk und der Zivilgesellschaft erhält. Die Friedensstatue erinnert an die systematisch verübte sexualisierte Gewalt durch das japanische Militär im Zweiten Weltkrieg und steht zugleich als kraftvoller Aufruf zu einer globalen Erinnerung an alle Betroffenen sexualisierter Gewalt in Kriegen und bewaffneten Konflikten. „Ari“ verbindet dabei unterschiedliche Generationen und Netzwerke im gemeinsamen Kampf für Gerechtigkeit und gibt den oft vergessenen Stimmen eine Raum.
Der Migrationsrat fordert insbesondere die Partei und Fraktion der Bezirksbürgermeisterin auf, klar Stellung zu beziehen und Haltung zu zeigen. Zudem appellieren sie an alle feministischen Gruppen, die sich bisher zurückgehalten haben, ihre Unterstützung für den Erhalt der Statue öffentlich zu bekunden. „Der Kampf um den Erhalt der Friedensstatue ist eine Gelegenheit, die oft betonte ‚feministische Solidarität‘ praktisch werden zu lassen“, heißt es abschließend in der Stellungnahme.