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Heute
  • Wir wollen Ari zurück!

    ZK/U Siemensstraße 27, Berlin, Germany

    Für Frieden und Gerechtigkeit gegen Krieg und Aufrüstung - Gedenkzeremonie und Demonstration am 14. August 2026 um 17:30 Uhr Anlässlich des 14. Internationalen Gedenktages für die “Trostfrauen” kommen wir bei der Friedensstatue Ari zu einer Gedenkzeremonie zusammen. Der 14.08. ist ein wichtiger Tag im Kampf gegen sexualisierte Gewalt in Kriegen und bewaffneten Konflikten.1991 sprach Kim Hak-sun als erste Betroffene öffentlich über die sexualisierte Sklaverei und das sogenannte “Trostfrauen”-System durch das japanische Militär. Wir gedenken ihr und allen Betroffenen und fordern ein Ende sexualisierter Gewalt in Kriegen und überall auf der Welt. Wir treffen uns um 17:30 Uhr am ZK/U in der Siemensstraße 27, 10551 Berlin. Von dort aus laufen wir in einem Demonstrationszug zur Leerstelle von Ari. Sie ist ein wichtiger Bezugspunkt für die Community, bietet Opfern und Angehörigen einen Gedenkort und lädt jung und alt dazu ein, sich mit dem Thema sexualisierte Gewalt auseinanderzusetzen. Wir fordern, dass Ari an ihren ursprünglichen Platz in Moabit zurückkehrt! (Gegen 18:00 Uhr, Ecke Birkenstr./Bremer Str.) Im Anschluss lädt die Japanische Fraueninitiative zu einem Rundgang durch die Ausstellung “Gebrochenes …

  • 6 Jahre Ari in Berlin-Moabit

    Korea Verband Quitzowstraße 103, 10551 Berlin, Berlin, Deutschland

    Anlässlich des 6. Jahrestages der Aufstellung von Ari in Berlin-Moabit möchten wir erneut ihre außergewöhnliche Symbolkraft gegen Militarismus und sexualisierte Gewalt hervorheben. Am 28. September 2020 wurde die Friedensstatue Ari in Moabit aufgestellt. Nur zehn Tage später geriet das Denkmal infolge des politischen Drucks der japanischen Regierung ins Visier des Bezirksamts Mitte. Fünf Jahre lang haben wir uns gemeinsam mit vielen Unterstützer*innen erfolgreich gegen ihre Entfernung gewehrt. Eine besondere Erfahrung dieses langen Kampfes war, wie sehr sich die Bedeutung von Ari durch die Menschen erweitert hat, die sich mit ihr solidarisierten. Zahlreiche Künstler*innen begleiteten unseren Widerstand mit Musik, Performance, Literatur und anderen künstlerischen Ausdrucksformen und verliehen dem Denkmal damit einen friedlichen und zugleich kraftvollen Charakter. An unserer Seite standen Aktivist*innen aus aller Welt ebenso wie feministische Wissenschaftler*innen. So wurde Ari weit über ihre ursprüngliche Bedeutung hinaus zu einem lebendigen Ort des Erinnerns, der Solidarität und des Widerstands gegen sexualisierte Gewalt, Kolonialismus und Militarismus. Auch in diesem Jahr haben sich eine junge Musikerin und eine international renommierte Wissenschaftlerin mit uns zusammengefunden, um an Ari und die …