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Wo*men, discomforted

Kulturfabrik Moabit Lehrter Str. 35, Berlin

Fatin Abbas liest aus “Blood Veins” (veröffentlicht im Berlin Review / Reader 3), einem Essay über die Geschichte der sexualisierten Gewalt im Sudan. Sie reflektiert über De/Kolonisierung, Familiengeheimnisse und die (heilende) Kraft des Erinnerns. & anschließende Diskussion über unsichtbare Betroffene, Täter und globale Parallelen mit Fatin Abbas, Timm Therre und Jana Schäfer.  *Fatin Abbas ist die Autorin von GHOST SEASON: A NOVEL (2023; Deutsch, 2024). Ihre Kurzgeschichten und journalistischen Arbeiten erscheinen in angesehenen Publikationen, die die Kluft zwischen dem globalen Norden und dem globalen Süden überbrücken. Geboren in Khartum, Sudan, und aufgewachsen in New York, studierte sie an der in Cambridge, Harvard und am Hunter College der City University NY. Sie unterrichtet Fiction Writing in den Comparative Media Studies/Writing am MIT. *Timm 영식 Therre ist Kulturwissenschaftler und Lehrer für bildende und darstellende Kunst und Politik. Timm konzentriert sich auf die Förderung von Antirassismus, Inklusion und Dekolonisierung, die seine beruflichen und persönlichen Leidenschaften sind. *Jana Schäfer ist Wissenschaftlerin und freie Autorin und Mitglied der AG “Trostfrauen“. Geleitet von ihrer eigenen Migrationserfahrung arbeitet sie zu den Themen …

Kundgebung Singen für Ari – a-cappella-Konzert an der Friedensstatue

Friedensstatue Bremer Str. 41, Berlin

Wann: 24. Mai 2025, 11 UhrWo: An der Friedensstatue, Bremer Str. 41, 10551 Berlin, Nähe U9 Birkenstraße, Berlin Die Vocal-concertisten, ein Berliner Kammerchor, möchten mit einem kleinen a-cappella-Konzert an der Friedensstatue Ari ein Zeichen für Frieden, Selbstbestimmung und Erinnerungskultur setzen. Im Oktober 2024 waren sie mit Unterstützung des Goethe-Instituts in Taiwan und traten in Taipeh, Taichung und auf den Penghu-Inseln auf. In Taipeh erfuhren sie vom Schicksal der „Trostfrauen“ und waren tief erschüttert von diesem dunklen Kapitel der japanischen Geschichte. Sie setzen sich dafür ein, dass die Friedensstatue Ari gegen alle Widerstände erhalten bleibt. Versuche, diese grausamen Taten des Zweiten Weltkriegs zu verschweigen und das Denkmal zu entfernen, sind für sie ein Anlass, das Thema stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Kommt vorbei und setzt gemeinsam mit uns ein Zeichen!

Feierliche Kundgebung*!

🕕 Mittwoch, 14. Mai | 18 Uhr 📍 An der Friedensstatue, Bremer Str. 41, 10551 Berlin *mit anschließendem solidarischen Picknick – jede*r bringt etwas mit, wir stoßen gemeinsam an! Kundgebung zur Feier des gerichtlichen Erfolgs rund um die Friedensstatue Ari – und zu Ehren der 1.700. Mittwochsdemonstration. Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden: Die Friedensstatue Ari darf bis Ende September 2025 stehen bleiben. Ein wichtiger Teilsieg im Einsatz für ihren dauerhaften Erhalt – als Symbol gegen sexualisierte Gewalt in Kriegen und bewaffneten Konflikten. Zugleich findet am selben Tag ein historisches Jubiläum statt: die 1.700. Mittwochsdemonstration in Seoul. Seit dem 8. Januar 1992 protestieren Überlebende und Unterstützer*innen dort jeden Mittwoch – ununterbrochen, bei jedem Wetter – gegen die Leugnung der sexualisierten Gewalt an sogenannten „Trostfrauen“ durch die japanische Regierung. Gemeinsam mit allen Unterstützer*innen von Ari und der „Trostfrauen“-Bewegung möchten wir diese wichtigen Meilensteine würdigen und feiern. Wir möchten Danke sagen – und euch gleichzeitig über die aktuellen Entwicklungen und nächsten rechtlichen Schritte informieren. Im Anschluss freuen wir uns auf ein gemeinsames Beisammensein im nahegelegenen Park – mit Austausch, …