Ansichten-Navigation

Veranstaltung Ansichten-Navigation

Heute

Vergangene Veranstaltungen

Gesellschaft des verborgenen Misstrauens – Eine Lesung von Hwang Sok-Yong

Gesellschaft des verborgenen Misstrauens - Eine Lesung von Hwang Sok-Yong mit Musik von Ellen Czaya und Benjamin Riehm aka Invisible Pictures Hwang Sok-Yong gehört heute zu den bekanntesten Autoren Koreas, seine Biographie ist geprägt von politisch bedingten Lebensumschwüngen: Haft und Exil, die ihn jedoch nicht von seinem politisch engagierten Schreiben gegen die »Gesellschaft des verborgenen Misstrauens« in Korea abbringen konnten. In seinen Romanen schildert Hwang Sok-Yong das Leben »einfacher Menschen«, die mit Parteidoktrinen in Konflikt kommen und politisch verfolgt werden. Seine Zeit als Exilant in Berlin schildert er in dem Roman »Der ferne Garten«, in dem der Mauerfall aus der Perspektive eines Koreaners beschrieben wird. Eintritt frei

Kostenlos

Hwang Sok-Yong – Gangnam Style oder die Gesellschaft des verdeckten Misstrauens

Haus der Berliner Festspiele Berlin

Am 29. Juni 1995 stürzte im reichsten Stadtteil von Seoul ein fünfstöckiges Kaufhaus ein und begrub hunderte von Menschen unter sich. Diese Katastrophe, ausgelöst durch den wuchernden Kapitalismus, der sich ohne Rücksicht auf Verluste über Bauvorschriften und Richtlinien hinwegsetzt, wurde für viele zum Symbol der südkoreanischen »Entwicklungsdiktatur«. Hwang Sok-yong legt in seinem Essay offen, wie die Regierung Südkoreas das Vertrauen der Menschen in den Fortschritt ausnutzt, um unter seinem Deckmantel Korruption und Gier gedeihen zu lassen. Eintritt frei Mehr Informationen auf der Seite des Internationalen Literaturfestivals

Kostenlos

Demonstration: Solidarität mit den Opfern sexueller Sklaverei

Vor der japa­ni­schen Bot­schaft Tier­gar­ten­str. 24, Berlin

Die japa­ni­sche Bot­schaft ver­langt von einer 87jährigen »Trost­frau« flie­ßende Sprach­kennt­nisse in Eng­lisch, Deutsch oder Japa­nisch — Eine beschä­mende Aus­rede und damit eine erneute Ableh­nung der freund­li­chen Bitte um ein ver­söhn­li­ches Gespräch. Die Über­le­bende Frau LEE Ok-Seon bat die japa­ni­sche Bot­schaft um ein Gespräch im Rah­men ihres Deutschlandbesuchs.Die Bot­schaft akzep­tierte ein Gespräch unter der Bedin­gung, dass die im Roll­stuhl sit­zende Dame alleine und ohne eine Beglei­tung in die Bot­schaft kom­men solle. Auf eine Beschwerde hin, erlaubte der zustän­dige Bot­schafts­rat, dass Frau LEE in Beglei­tung die Bot­schaft besu­chen dürfe, ver­langte aber dass das Gespräch nur mit Frau LEE und nur auf Eng­lisch oder der Orts­spra­che Deutsch geführt werde. Frau LEE, die nie eine Schule besucht hat, spricht keine der bei­den Spra­chen. In der „Trost­sta­tion“, wo Frau LEE japa­ni­sche Sol­da­ten „trös­ten“ musste, lernte sie jedoch Japa­nisch. Als man der Bot­schaft anbot, das Gespräch auf Japa­nisch zu füh­ren, wur­den von der 87-Jährigen per­fekte Japanisch-Kenntnisse verlangt. Da Frau LEEs wenige Japanisch-Kenntnisse die­sem Anspruch nicht gerecht wer­den, platzte der Gesprächs­ter­min. Die japa­ni­sche Bot­schaft ist nicht in der Lage, einen Dol­met­scher für …