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Gerechter Frieden

Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt Wittenberg

Ostasien-Studien- und Begegnungstagung der DOAM 29.09. - 01.10.2014 / Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt, Wittenberg Die Weltversammlung des Ökumenischen Rates im vergangenen Jahr in Busan hat den Blick auf Ostasien gelenkt. Welche Spannungen bestehen dort? Was steckt hinter den neuen Militärbasen auf den Korea und Japan vorgelagerten Inseln? Wie entwickelt sich das Verhältnis zwischen Süd- und Nordkorea? Warum wurden in der Friedenserklärung von Busan das Recht auf Kriegsdienstverweigerung nur als Minderheitenvotum aufgenommen? Wie werden die in Deutschland und der Weltkirche diskutierten friedensethischen Konzepte angesichts atomarer Bedrohung in Ostasien wahrgenommen? Und nicht zuletzt: Was sind die Aufgaben der Kirchen? Was können sie einer Kultur des Militarismus entgegensetzen? Zu welchen konkreten Schritten auf dem Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens können sie ermutigen, den der ÖRK in Busan beschlossen hat? Gemeinsam mit ökumenischen Freunden aus Ostasien wollen wir diesen Fragen nachgehen. Veranstalter: Evangelische Mission in Solidarität (EMS), Deutsche Ostasienmission (DOAM), Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt, Berliner Missionswerk Das ausführliche Programm der Tagung finden Sie unter: http://ems-online.org/uploads/media/2014_09_29_Tagungsflyer.pdf http://ems-online.org/aktuelles/termine/termine/?tx_ttnews=8027&cHash=b992aef33381b12af7c18b7416f0ab5b

€60

Rassismus im Kulturbetrieb

Ball­haus Nau­nyn­straße Nau­nyn­straße 27, Berlin

Kul­tur wird meist als ras­sis­mus­freie Zone gedacht ­ beson­ders im Land der Den­ke­rin­nen und Dich­ter. Dabei reicht schon der Blick auf das deut­sche Gegen­warts­thea­ter um die Wider­sprü­che in die­sem Selbst­bild zu sehen. Neben Black-, Brown– und Yel­low­fa­c­ing sowie der Ver­wen­dung ein­deu­tig ras­sis­ti­scher Wör­ter sind auch anti-asiatische Ste­reo­type wie­der­keh­rend auf der Bühne präsent. In den letz­ten Jah­ren haben post­mi­gran­ti­sche Kul­tur­ar­bei­te­rIn­nen und Akti­vis­tIn­nen of Color unhin­ter­fragte insti­tu­tio­nelle Arbeits­wei­sen und künst­le­ri­sche Kon­ven­tio­nen aus ras­sis­mus­kri­ti­schen Per­spek­ti­ven problematisiert. Trotz­dem hat sich an den Struk­tu­ren bis­her wenig geän­dert. Das Thea­ter als Kul­tur­in­sti­tu­tion steht vor der Her­aus­for­de­rung, sein Weiß­sein zu reflek­tie­ren und sich in einem grund­le­gen­den Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess inter­kul­tu­rell neu zu erfinden. Es dis­ku­tie­ren: Tun­cay Acar (Goethe-Protokoll) Kien Nghi Ha (Kul­tur­wis­sen­schaft­ler und Publizist) Jens Hillje (Maxim Gorki Theater) Sand­rine Micosse-Aikins (Kunst­wis­sen­schaft­le­rin, Kura­to­rin und Aktivistin) Aza­deh Sharifi (Kulturwissenschaftlerin) Esther Sle­vogt (Thea­ter­kri­ti­ke­rin und Mit­her­aus­ge­be­rin von www.nachtkritik.de) Mode­ra­tion : Mekon­nen Mes­ghena (Hein­rich Böll Stiftung)

Kostenlos

Gesellschaft des verborgenen Misstrauens – Eine Lesung von Hwang Sok-Yong

Gesellschaft des verborgenen Misstrauens - Eine Lesung von Hwang Sok-Yong mit Musik von Ellen Czaya und Benjamin Riehm aka Invisible Pictures Hwang Sok-Yong gehört heute zu den bekanntesten Autoren Koreas, seine Biographie ist geprägt von politisch bedingten Lebensumschwüngen: Haft und Exil, die ihn jedoch nicht von seinem politisch engagierten Schreiben gegen die »Gesellschaft des verborgenen Misstrauens« in Korea abbringen konnten. In seinen Romanen schildert Hwang Sok-Yong das Leben »einfacher Menschen«, die mit Parteidoktrinen in Konflikt kommen und politisch verfolgt werden. Seine Zeit als Exilant in Berlin schildert er in dem Roman »Der ferne Garten«, in dem der Mauerfall aus der Perspektive eines Koreaners beschrieben wird. Eintritt frei

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