BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Korea Verband - ECPv6.15.18//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:Korea Verband
X-ORIGINAL-URL:https://koreaverband.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für Korea Verband
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20170326T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20171029T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20180325T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20181028T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20190331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20191027T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20181001T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20181001T203000
DTSTAMP:20260405T154006
CREATED:20180918T155208Z
LAST-MODIFIED:20180919T094322Z
UID:5634-1538420400-1538425800@koreaverband.de
SUMMARY:Korea Madang: Schwimmen oder Untergehen? Wirtschaftskrise und Arbeitskonflikte im südkoreanischen Schiffbau
DESCRIPTION:Wie viel Arbeit steckt hinter jedem x-beliebigen Containerschiff\, das etwa im Hamburger Hafen ankert? Bis zu 90% aller Dinge\, die wir für unseren täglichen Bedarf brauchen\, werden zuerst per Containerschiff nach Europa transportiert. Kein anderes Land hat vom Containerschiffsbau mehr profitiert als Südkorea\, ein Land\, das bis heute über die größten Werften der Welt verfügt. Staatliche Investitionen in den Schiffbau in den 1970er-Jahren unter Park Chung-hee spielten im phänomenalen Aufstieg Südkoreas zur Schiffbau-Weltmacht eine wesentliche Rolle. Seit der Weltwirtschaftskrise (ab 2007) befindet sich der Schiffbau in Korea allerdings in einer zunehmend schwieriger werdenden Zwangslage: Konkurrenten aus Ost- und Südostasien (wie etwa die Billiglohnländer China oder die Philippinen) laufen den koreanischen Schiffbauern zusehends den Rang ab\, da Arbeiter*innen dort für etwa ein Zehntel der koreanischen Löhne zu haben sind. \nUm in diesem Klima\, geprägt von Lohndumping und harter Konkurrenz\, weiter überleben zu können\, werden nun von den “chaebol” im Schiffbau zwei Strategien verfolgt: 1) massive Lohnabwertung innerhalb Koreas\, auch mittels staatlich unterstützter “Umstrukturierungsprogramme”\, was zur weitreichenden Prekarisierung von Arbeiter*nnen und unregelmäßig stattfindenden Arbeitskämpfen führt\, und 2) ausländische Direktinvestitionen durch koreanische Firmen in den nahe gelegenen Billiglohnländern. In diesem Vortrag wird Dr. Schober einige der Hintergründe dieser Krise beleuchten\, sowie sich der Frage widmen\, wie Arbeiter*innen in Südkorea und auf den Philippinen\, wo eine koreanische Firma jüngst massiv in den Bau von Containerschiffen investiert hat\, auf die Spannungen in diesem wichtigen Wirtschaftszweig reagiert haben. \nElisabeth Schober\, Mitglied im Korea-Verband seit 2010\, ist derzeit Associate Professor an der Universität Oslo\, wo sie ein Forschungsprojekt zum Thema Arbeitswelten rund um Containerschiffe leitet (siehe www.uio.no/containerships). Sie ist Autorin des Buches “Base Encounters. The US Armed Forces in South Korea”\, das 2016 im Verlag Pluto Press herausgekommen ist. Sie hat zudem zahlreiche wissenschaftliche Artikel und Beiträge zum Thema Militär\, chaebol und Schiffbau in Südkorea veröffentlicht.
URL:https://koreaverband.de/termin/schwimmen-oder-untergehen-schiffbau/
LOCATION:Korea Verband\, Quitzowstraße 103\, 10551 Berlin\, Berlin\, 10551\, Deutschland
CATEGORIES:Korea Madang,Vortrag
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://koreaverband.de/wp-content/uploads/2018/09/Shipping.jpg
ORGANIZER;CN="Korea Verband":MAILTO:mail@koreaverband.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20181002T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20181002T210000
DTSTAMP:20260405T154006
CREATED:20180927T123924Z
LAST-MODIFIED:20181001T132241Z
UID:5651-1538506800-1538514000@koreaverband.de
SUMMARY:Film und Gespräch: Bedeutung des Aufstandes von Gwangju 1980 für die Demokratisierung Südkoreas bis heute
DESCRIPTION:Der Aufstand von Gwangju für Freiheit und Demokratie wird heute als Meilenstein der Demokratisierungsbewegung Südkoreas gefeiert. Nach dem Ende der 18-jährigen Militärherrschaft im Oktober 1979 gab es erneut Versuche\, eine Militärregierung aufzubauen. Landesweit kam es nun zu Protesten. Doch der Aufstand von Gwangju wurde am 18. Mai 1980 gewaltsam niedergeschlagen. Eine vollständige Aufarbeitung gibt es bis heute nicht. So ist beispielsweise unklar\, wer vor nunmehr 38 Jahren den ersten Schießbefehl gab. Hoffnung auf Aufarbeitung gibt es mit dem neuen Präsidenten Südkoreas\, Moon Jae-in. \nÜber die Geschehnisse und die Bedeutung des Aufstandes für die Demokratisierung Südkoreas heute spricht Gedenkstättenleiter Tobias Hollitzer mit Han Jung-Hwa und Yann Werner Prell vom Korea Verband e.V. aus Berlin. Zur Einführung in das Thema wird der Dokumentarfilm „Follow Me\, You Living Soul – Struggle fort he Truth of May“ (OmdtU) vorgeführt\, in dem sich zahlreiche Zeitzeugen und Hinterbliebene an den Aufstand erinnern. Eintritt frei. \nVeranstaltungsort: Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ in Leipzig.
URL:https://koreaverband.de/termin/bedeutung-des-aufstandes-von-gwangju-1980/
LOCATION:Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“\, Dittrichring 24/D\, Leipzig\, 04109
CATEGORIES:Diskussion,Filmvorführung
ATTACH;FMTTYPE=image/png:https://koreaverband.de/wp-content/uploads/2018/09/Gwangju1980-Leipzig.png
ORGANIZER;CN="Korea Verband":MAILTO:mail@koreaverband.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20181015T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20181015T210000
DTSTAMP:20260405T154006
CREATED:20181001T132245Z
LAST-MODIFIED:20181004T214206Z
UID:5656-1539630000-1539637200@koreaverband.de
SUMMARY:Film und Gespräch: Südkorea am Scheideweg
DESCRIPTION:Bei der zweiten Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung Gwangju 1980 in der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ zur Demokratisierungsbewegung von Südkorea wird am Montag\, den 15. Oktober 2018\, um 19.00 Uhr der Dokumentarfilm „Südkorea am Scheideweg“ (60 Min.) von Jürgen Hinzpeter vorgeführt. \nEr filmte Taxifahrer und Busfahrer\, die mit ihren Autos demonstrierten und beschossen worden sind – und Hausfrauen\, die Essen für tausende von Demonstrierenden zubereiteten. Und er filmte Studenten\, die sich bewaffneten und ein eigenes Bürgerkomitee für die Stadt bildeten. Es waren die ersten Bilder und Berichte\, die offenbarten\, wie grausam der Aufstand niedergeschlagen wurde\, ohne die die Wahrheit nicht ans Licht gekommen wäre. \nIm  Anschluss an den Film berichtet Eui Ok Shu unter Moderation von Reinhard Bohse vom Bürgerkomitee Leipzig e.V. über die damaligen Ereignisse. Frau Eui Ok Shu hatte die Bilder von Hinzpeter 1980 im deutschen Fernsehen gesehen und sich danach aktiv für die Aufarbeitung des Massakers eingesetzt. \nÜber Shu\, Eui Ok \n\n1974: Arbeitsmigration nach Deutschland als Krankenschwester\n1978: Anschluss an Demokratie-Bewegung für Korea gegen Militärdiktatur\, Arbeiterbewegung und koreanischer Frauengruppe\n1980: Aktive Mitwirkung und Organisierung der Demos und Veranstaltungen gegen Massaker in Kwangju\nBis heute mitwirkend für Wiedervereinigung Koreas\, Menschenrechte und Rechte für Frauen\nNach langjähriger Krankenschwestertätigkeit in ambulantem Bereich arbeitet sie zur Zeit  als Heilpraktikerin und lebt in Berlin.\n\nVeranstaltungsort: Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ in Leipzig. Der Eintritt ist frei.
URL:https://koreaverband.de/termin/suedkorea-am-scheideweg-leipzig/
LOCATION:Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“\, Dittrichring 24/D\, Leipzig\, 04109
CATEGORIES:Diskussion,Filmvorführung
ATTACH;FMTTYPE=image/png:https://koreaverband.de/wp-content/uploads/2018/09/Gwangju1980-Leipzig.png
END:VEVENT
END:VCALENDAR